Frieder Schindele, willkommen in der SPD

Rund 15 Jahre warst Du für eine kleine Bürgergruppe im Gemeinderat. Jetzt trittst Du für die Wahl auf der Liste der SPD an. Wurde aus „Saulus“ Schindele ein „Paulus“?

Frieder: Sicher nicht, vor einer neuen Wahlperiode war es an der Zeit, wieder persönliche Bilanz zu ziehen. Ich musste für mich feststellen, dass Aufwand und politische Erfolge in keinem vernünftigen Verhältnis mehr standen. Als kleine Gruppe ohne Fraktionsstärke hast du praktisch fast keine bedeutenden Gestaltungsmöglichkeiten. Zusätzlich bringt es eine „kunterbunt gemischte“ Gruppe mit sich, dass die ideologischen Unterschiede, unnötig Kräfte kosten.

Wieso hast Du Dich für die SPD entschieden?

Frieder: Eigentlich wollte ich es gut sein lassen - andererseits reizte mich die politische Arbeit in einer großen Fraktion. Ich war selbst überrascht, dass ich dabei zur Konstanzer SPD tendierte. Ihre Teamfähigkeit, die sachorientierte und professionelle Arbeit hat mir schon immer gut gefallen. Zusätzlich habe ich schon viele ihrer Anträge unterstützt.

Politikwechsel? Bisher war Dein Schwerpunkt die Wirtschaft.

Frieder: Nein, die Wirtschaft, insbesondere die Unterstützung von Gastronomie, Tourismus, Handel und Handwerk, sind weiterhin mein Schwerpunkt. Wirtschaft und somit auch die Sicherung von Arbeitsplätzen sind auch bei der SPD das Topthema - im Augenblick erst recht.

Zeitung für Soziale Demokratie in Konstanz, Ausgabe Mai/Juni 2009

Beitrag im Südkurier am 29.11.08

Beitrag in Dornroeschen am 03.12.08

 
 

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